German 14

Arbeits- und Lebenskraft: Reproduktion als eigensinnige by Kerstin Jürgens

By Kerstin Jürgens

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A. knüpfen damit – wie nur wenige andere Autoren – an Friedmann (1952) an, der bereits in den 1950er Jahren die „Ganzheit der Arbeit“ betonte und sowohl Arbeit als auch Nicht-Arbeit als Untersuchungsfeld deklarierte. a. können nicht als repräsentativ für die englische Arbeiterschaft insgesamt gelten, da die Autoren von vorneherein auf mögliche Verbürgerlichungstendenzen fokussieren und deshalb ausschließlich gut situierte Arbeiter befragt haben. 40 2 Regulation von Erwerbsarbeit – Arbeit regulieren einen hohen Stellenwert von sozialen Rollen außerhalb des Betriebes, in Wohngemeinde, Familie usw.

Dieses pessimistische Fazit der Autoren gilt vielen Kollegen als zwar einleuchtende, aber durch die empirischen Ergebnisse keineswegs belegte These (vgl. 47 Für die Frage nach der Bewältigung von Anforderungen aus unterschiedlichen Lebensbereichen ist jedoch die Erosionsthese weniger relevant als die Konzeption der Forschungsperspektive. a. anknüpfen und das außerbetriebliche Leben aus der Analyse ausklammern. Lediglich zu berufsbiografischen Erfahrungen werden einige Fragen an die Arbeiter gerichtet, jedoch in der Interpretation kaum weiterverfolgt.

32 Es sind überwiegend Großbetriebe, in denen Forscher ihre Thesen mittels Dokumentenanalyse, quantitativer oder qualitativer Befragungen oder teilnehmender Beobachtungen prüfen und zu Ansätzen „mittlerer Reichweite“ verdichten. Arbeit außerhalb einer betriebsförmigen Organisation wird damit jedoch ebenso ausgeklammert wie solche Arbeitsleistungen von Erwerbspersonen, die nicht im Betrieb stattfinden. B. Heimarbeit und Fragen des Kompetenzerwerbs außerhalb des Arbeitsplatzes. Qualifikation wird daher bis in die 1980er Jahre maßgeblich produktionsbezogen betrachtet und im Hinblick auf Technisierung und Arbeitskräftebedarf; vernachlässigt bleiben jedoch solche Ansprüche und Interessen der Arbeitenden, die sich nicht in den konkreten Arbeitsbedingungen erschöpfen.

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