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Anfänge der dialektischen Theologie. Teil II: Rudolf by Jürgen Moltmann (Hg.)

By Jürgen Moltmann (Hg.)

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Herrschend nämlich blieb das Bemühen, die Geschichte der urchristlichen Religion als eine einheitliche, gradlinige Entwicklung zu begreifen, die durch die drei Stadien: Jesus, Paulus, Johannes, gekennzeichnet ist. Wohl erkennt man vielfach fremde Einflüsse, erkennt Verwicklungen und Modifikationen, aber sie werden eben an der einheitlichen Linie der Entwicklung gemessen. Als Wesen der christlichen Religion gilt dieser Auffassung durchweg der geistige Gehalt der Verkündigung Jesu, der bei Paulus und weiter bei Johannes zur bewußten Entfaltung und I Formung komme.

44 Rudolf Bultmann 741 heutigen Lage. Wir kranken daran, daß wir nicht als religiöse Gemeinschaft klar und sicher hinweisen können auf das, was uns die deutliche Offenbarung Gottes ist. Denn so :würde die Frage würdiger und tiefer gestellt sein: Was gilt uns eigentlich als die Wirklichkeit Gottes? worin schauen, worin erleben wir ihn? worin offenbarter sich uns? 6. Religiöser Moralismus und ethische Religion Der tiefste Fehler der "liberalen Theologie" war m. E. die Verwechslung eines religiös gefärbten Moralismus mit ethischer Religion.

Dabei fällt in der Folge der ursprünglich betonte Gegensatz zwischen dem zeitgeschichtlich Beschränkten und den ewigen Vernunftwahrheiten weg, und statt dessen wird das Individuelle als Fall einer allgemeinen Gesetzlichkeit verstanden, die die Einheit der Geschichte begründet. Diese Gesetzlichkeit nun kann verschieden gedacht sein. Nach der idealistischen, speziell Hegelschen Geschichtsauffassung, die durch die Tübinger Schule zu langdauernder Herrschaft in der neutestamentlichen Exegese gelangte, ist sie eine teleologisch bestimmte.

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