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Als ich unsterblich war. Eine Jesus-Geschichte by Friedrich Ani

By Friedrich Ani

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Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig …« »Nein«, unterbrach mich Rut. « »Entschuldige«, sagte ich schnell. Als ich erneut ansetzte, spürte ich etwas an meiner Wade. Wie das Krabbeln einer Fliege. Ich sah hin. Rut strich mir mit dem Finger über das Bein, scheinbar abwesend, denn sie hatte die Augen geschlossen, und der Finger bewegte sich wie von selbst. Dann fuhr der Finger über die Narbe unterhalb meines Knies, wo ich im Alter von vier Jahren von einem Hirtenhund gebissen worden war, verweilte darauf und bewegte sich sacht zu den Zehen hinunter.

Verwundert betrachtete sie ihre Hand. »Ich will bei dir sein«, sagte ich. « »Das glaube ich nicht«, sagte ich, nahm wieder ihre Hand und lächelte. Fast erschrocken sah Rut mich an. «, sagte sie. 34 V V or der Stadtmauer loderten Feuer inmitten provisorisch aufgestellter Zelte. Die meisten Besucher übernachteten jedoch im Freien, legten sich auf Strohmatten oder direkt auf die Erde, eingehüllt in Mäntel und Decken, denn die Nacht war kalt. Soldaten patrouillierten über das Gelände, schlugen in regelmäßigen Abständen klirrend mit ihren Schwertern auf ihre Schilde, um für Ruhe zu sorgen.

Das ist Zauberei«, sagte ich, als ich zu Rut und Esther in die Küche kam. Sie lagen auf einer Bank und aßen ungesäuertes Brot, wie es Vorschrift war. Dazu tranken sie heißes Wasser mit Heilkräutern. »Die Kugeln sind ein Geschenk«, sagte Esther, die einfache Schuhe aus Kamelleder trug, ähnlich denen, die auch meine Familie besaß. Allerdings war ich jetzt barfuß, da meine Mutter die Angewohnheit hatte, mir, meinem Vater und sich selbst am Ziel der Reise die Schuhe abzunehmen, um sie, wie sie behauptete, zu schonen und nicht unnötig dem Schmutz der Stadt auszusetzen.

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