German 1

Albert Oeckl - sein Leben und Wirken für die deutsche by Christian Mattke

By Christian Mattke

Christian Mattke stellt Leben und Werk von Albert Oeckl in seinen Facetten dar und untersucht dessen Beitrag zur Entwicklung deutscher Öffentlichkeitsarbeit in Theorie und Praxis. Dazu gehören Oeckls berufliches Wirken als Praktiker ebenso wie als Verbandsvertreter, Lehrbeauftragter bzw. Hochschullehrer und sein Beitrag zu theoretischen Grundlagen der Public kin in Deutschland. Im Mittelpunkt steht dabei zum einen die Untersuchung der organisatorischen (und auch politischen) Rahmenbedingungen, unter denen Oeckl vor 1945 einschlägige Berufserfahrungen als Grundlage seiner Nachkriegskarriere auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit sammelte. Auf dieser foundation wird über das Aufzeigen der Hauptleistungen für Theorie und Praxis deutscher Public family der Beitrag Albert Oeckls für die Etablierung der Öffentlichkeitsarbeit nach 1945 charakterisiert.

Show description

Read or Download Albert Oeckl - sein Leben und Wirken für die deutsche Öffentlichkeitsarbeit PDF

Best german_1 books

Bilanzierung von Personengesellschaften: Das neue Bilanzrecht richtig anwenden

Das neue Bilanzrecht hat zahlreiche Veränderungen bei der Bilanzierung von Personengesellschaften ausgelöst. Die Kenntnisse der Auswirkungen und der neuen Gestaltungsmöglichkeiten sind unerlässlich. Zahlreiche Beispiele und Muster erleichtern die Anwendung in der Praxis.

Extra info for Albert Oeckl - sein Leben und Wirken für die deutsche Öffentlichkeitsarbeit

Sample text

Anders als die Wahl des Faches, fiel die Entscheidung für den Studienort München ohne väterlichen Einfluss. „Mein Wunsch ist es, nach München zu gehen“ (Interview B), äußerte Oeckl nach dem Abitur und begann 1929 mit dem Studium. In der politischen Stimmung der deutschen Bevölkerung zeichnete sich ab Mitte der zwanziger Jahre eine deutliche Rechtswendung breiter Schichten ab. Sich als diskriminiert und deklassiert fühlende Mittelschichten und einst einflussreiche Kräfte aus Adel, Kirche, Militär und Großbürgertum gehörten zu den maßgebenden Befürwortern eines „kraftvollen, auf Befehl und Gehorsam basierenden Regimes, das zu schnellen Entscheidungen fähig war“ (Hilgemann 1984, 57).

Gesichtspunkten Rechnung zu tragen, auf solche neuen Märkte, die ihrer Struktur zufolge hierzu die Voraussetzungen boten, zur Folge gehabt. Es ist nun psychologisch verständlich, dass die neuen Länder, denen Deutschland sich zugewandt hat, aus ihrer subjektiven Einstellung heraus mit einem gewissen Misstrauen dem neuen Kontrahenten Deutschland gegenüberstehen, weil sie sich fragen, wie lange Deutschland bereit sein wird, mit ihnen Geschäft zu machen, wo es gerade von seinen alten Partnern im Handelsverkehr abgegangen ist.

So waren es vor allem die durch Ordnung und Gehorsam bestimmten Grundmaxime des Vaters, welche auf den heranwachsenden Albert Oeckl Einfluss nahmen. Die Erziehung des Vaters – als Bankbeschäftigter in Nürnberg tätig, Reserveoffizier, Träger des EK I und treuer Anhänger der Monarchie – war besonders prägend, da die leibliche Mutter Albert Oeckls sehr früh verstarb. Nach der erneuten Heirat seines Vaters beschränkte sich nach Aussagen Oeckls die Autorität seiner „zweiten Mutter“ auf den zehn Jahre jüngeren Bruder, da er selbst bei der Heirat bereits aus den Erziehungsjahren heraus war (vgl.

Download PDF sample

Rated 4.75 of 5 – based on 44 votes